Mama Africa

Kinostart: 10.11.2011 (D) / 23.12.2011 (A)

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Details

Ein Film von: Mika Kaurismäki
Darsteller: Miriam Makeba, Zenzile Monique Lee, Nelson Lumumba Lee, Hugh Ramopolo Masekela, Angélique Kidjo
Drehbuch: Mika Kaurismäki, Don Edkins
Produktion: Rainer Kölmel

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Kurzinhalt

Miriam Makeba (1932-2008) war die erste afrikanische Musikerin, die zum internationalen Star avancierte. Sie hat Musiker auf der ganzen Welt inspiriert und ein internationales Publikum begeistert. Gleichwohl ist sie den südafrikanischen Wurzeln ihrer Musik immer treu geblieben. Ins Exil wurde sie schon 1959 getrieben, nachdem sie in dem gegenüber der Apartheid-kritischen Dokumentarfilm „Come Back, Africa“ mitgewirkt hatte. Mit Hilfe von Harry Belafonte kam sie in die USA, wo sie 1962 unter anderem bei einer Geburtstagsfeier von John F. Kennedy auftrat, für Marlon Brando sang und 1967 mit „Pata Pata“ ihren ersten Welthit hatte.

Zu ihren musikalischen Partnern gehörten, Nina Simone, Dizzie Gillespie und Harry Belafonte. Als sie 1968 den Black-Panther-Aktivisten Stokely Carmichael heiratete geriet sie ins Fadenkeuz des FBI und wurde Persona non grata in den USA Sie fand Zuflucht in Guinea und setzte ihr Engagement gegen das weiße Apartheid-Regime in ihrer Heimat von dort aus fort. In ganz Afrika wurde sie zur Ikone des Freiheitskampfes des Kontinents. Erst nach dem Fall des Apartheid Systems kehrte sie in ihr Heimat zurück. Makeba starb im November 2008 mit 76 Jahren nach einem Auftritt im italienischen Castel Volturno.

Den Lebensweg dieser außergewöhnlichen Künstlerin, die mehr als 50 Jahre lang musikalisch für Furore sorgte, stellt Regisseur Mika Kaurismäki mit Hilfe von seltenen Dokumentaraufnahmen und zahlreichen Interviews dar. Freunde, Verwandte und Kollegen, die Miriam Makeba zum Teil schon seit deren Anfängen in den Dancehalls von Johannesburg kennen und schätzen, kommen dabei ebenso zu Wort wie junge Vertreterinnen der afrikanischen Musikwelt sowie die Enkel Zenzi Monique Lee and Nelson Lumumba Lee.

„Mama Africa” gewann den 2. Publikumspreis im „Panorama“ der Berlinale 2011.